Ein Abschied auf Zeit?

Wir – die Elterninitiative Montessori und Mehr in Höchst – tauchen nun, nach knapp vier Jahren intensivem Bürgerengagements, erst mal ab.

Die Initiative mit 20 aktiven Familien und rund 200 Unterstützerinnen hat beherztes und tatkräftiges Vorangehen für große Visionen ausgezeichnet! Ein großes Dankeschön geht an jene, die sich für alle Kinder und unser Zusammenleben stark machen!

 

Eine Frage bleibt zum Schluss

Wer wird in Zukunft im Rheindelta die Vision einer zukunftsfähigen und chancengerechten Bildung vorantreiben?

Mit freundlichen Grüßen

die Initiative

Ein wichtiger Hinweis

Bevor wir uns als Elterninitiative verabschieden ein wichtiger Hinweis:

Zusammenleben in Höchst – Präsentation

Das Ergebnis der Arbeitsgruppe Zusammenleben in Höchst wird am 19. Oktober um 18:00 Uhr im Pfarrsaal in Höchst präsentiert.

Die Arbeitsgruppe startete zu Beginn des Jahres. Zur Freude und Überraschung der Organisatoren und der Moderatorin sind überproportional viele interessierte Bürgerinnen und Bürger der offenen Einladung zur Mitarbeit im Projekt „Was brauchen Kinder bis 10 Jahre für eine gute Bildungsentwicklung in Richtung Chancengleichheit“ gefolgt.

Rund 15 Eltern aus unserer Initiative haben sich außerhalb ihrer Familienverpflichtungen Zeit genommen um einen nachhaltigen und tragfähigen Beitrag zu leisten.

Intensive Vorbereitungen unsererseits wechselten sich ab mit drei Abenden in Workshops. Das gemeinsame Ziel war, Ideen, Erfahrungen und zeitgemäße Erkenntnisse aus der Wissenschaft beizutragen und daraus konkrete Maßnahmen zur Umsetzung abzuleiten.

Wir sind nach wie vor überzeugt, dass u.a. die Schulen ein wichtiger Ort für die Entstehung eines guten Zusammenlebens in einer Gemeinde sind. Schulen spiegeln in ihrer Vielfältigkeit die Gemeinde mit ihren Bewohnern wider.

Unser Herzenswunsch ist es nach wie vor, dass alle Beteiligten auch eine Möglichkeit  – neben der feinen privaten Alternative, die es in Höchst gibt – an den öffentlichen Schulen unterstützen.

Um das jedoch umzusetzen braucht es ALLE die an einem Strang ziehen.

Am Donnerstag werden jene Ideen präsentiert, die seitens der Gemeinde umgesetzt werden können. Aufgrund dieses Filters wird ein kleiner Teil unserer Bemühungen sichtbar gemacht. Die große Vision für unser Zusammenleben bleibt wohl im Verborgenen…

Aber kommt und seht selbst. Nehmt die Chance wahr, Euch über unser Zusammenleben in Höchst ein Bild zu machen.

 

 

Einladung zum Vortrag: „Was heute zu lernen für morgen wichtig ist“

Vortrag_Margret_Rasfeld

Einladung zum Vortrag mit Margret Rasfeld

Was heute zu lernen für morgen wichtig ist – in Schulen und Unternehmen.

Große Herausforderungen prägen unser Zukunftsbild und keiner kann voraussagen, wie die Welt von morgen aussieht. Was heute zu lernen für morgen wichtig ist – darum geht es im Vortrag von Margret Rasfeld und ihren SchülerInnen.

Wir freuen uns mit dir einen interessanten Abend zu verbringen.

Wann: 30. Mai 2016, 19.30 Uhr
Wo: Pfarrzentrum Höchst
Eintritt: € 8,-

Reserviere deine Karte online unter www.schulstube.at

 

 

Interessante Veranstaltungen: Montessori-Pädagogik und Mehr

Wir möchten euch auf weitere interessante Veranstaltungen in Höchst und Umgebung aufmerksam machen und euch herzlich dazu einladen mitzukommen. Sei dabei auf dem richtigen Weg. Es geht um die Zukunft unserer Kinder.


Montessori im Kinderhaustreffpunkt

Wann: Freitag, 19. Februar 2016, 14.30 – 17.00 Uhr
Wo: Kinderhaus im KinderCampus, Kirchplatz 14 in Höchst

Fachlicher Input, Gestalten und Kennenlernen von Montessori-Materialien, freies Spiel im Haus – für interessierte Eltern mit Kindern von 0 – 6 Jahren. Wichtig! Aufgrund der grossen Nachfrage wird ein zweiter Termin nach den Semesterferien vorgesehen.

Mehr unter kinderhaus@hoechst.at oder 0664/1260756


Vortrag „Die Kunst gelassen zu erziehen“

Referent: Lienhard Valentin
Wann: Donnerstag, 25. Februar 2016, 20.00 Uhr

Wo: Pfarrzentrum Hard

Eltern zu sein ist eine große Herausforderung, die uns immer wieder an unsere Grenzen bringt – und darüber hinaus. Mehr Geborgenheit und Beziehung oder doch mehr Grenzen und Disziplin?

Die Praxis der Achtsamkeit kann eine gute Möglichkeit sein, mit uns selbst und unseren Kindern in Einklang zu kommen. Dadurch können wir es schaffen auch in stressreichen Situationen Lebensfreude und innere Ruhe zu bewahren!

Mehr auf www.mitkindernwachsen.or.at


Vortrag „Bildung braucht Herz, Hirn, Hand, Humor“
Mit Freude lernen – ein Leben lang

Referent: Prof. Dr. Gerald Hüther
Wann: Freitag, 18. März 2016 – 18:30 Uhr (Einlass 18:00 Uhr)
Wo: In der Wirke, 6971 Hard, An der Steinlache 6

Weshalb wollen viele Kinder, sobald sie länger die Schule besuchen, vom Lernen nichts mehr wissen? Weshalb nutzt der Knirps, der als Baby lustvoll die Welt entdeckt hat, spätestens jetzt seine Kreativität nur noch, um dem Lernen möglichst zu entfliehen?

Weshalb empfinden nur wenige Erwachsene Lernen als Bereicherung des eigenen Lebens und als zutiefst lustvoll und beglückend? Wie kommen wir wieder zu dieser Freude am eigenen Denken und zur Lust am gemeinsamen Gestalten?

Eintritt: € 15,–

Teilnahme nur mit Anmeldung möglich


„Schule im Aufbruch“-Tag
Inspirieren – Vernetzen – Wissen austauschen – Mut machen – Aufbrechen

Wann: Freitag, 18. März 2016, 09.00 – 17.00 Uhr
Wo: In der Wirke, 6971 Hard, An der Steinlache 6

Im März 2016 erarbeiten engagierte VertreterInnen von Schulen in Vorarlberg Innovationen im Umgang mit Heterogenität – über den gesamten Schulweg hinweg.

Schwerpunkte:

  • Ansteckend: Wie läuft der Aufbruch in Deutschland und Österreich?
  • Praxis: Welche innovativen Beispiele von differenzierenden Lernarrangements und individueller Lernzielplanung bzw. Leistungsrückmeldung gibt es?
  • Tun: Wie können wir diese Praxis-Beispiele für unsere Schulen anpassen und zum Einsatz bringen?

Mehr auf www.schule-im-aufbruch.at

Aktuelle Termine

28. Januar 2016, 20.00 Uhr

Infoabend der Schulstube Höchst

Lebendiges Lernen von 6 bis 10

Die Schulstube Höchst informiert über

  • ihr Schulkonzept
  • die Anmeldemodalitäten für das Schuljahr 2016/ 2017
  • und steht für alle Fragen rund um das Lernen in der Schulstube zur Verfugung.

Mehr auf www.schulstube.at


21. Januar 2016, 20.00 Uhr

Infoabend Montessori Zentrums Oberland

Das Team des Montessori Zentrums Oberland informiert speziell über das pädagogische Konzept des privaten Kindergartens und der privaten Volksschule. Im Montessori Zentrum Oberland in der Siedlung 2 werden Kinder ab einem Jahr und bis zu einem Alter von zehn Jahren nach den Grundsätzen der italienischen Reformpädagogin Maria Montessori in ihrer Entwicklung gefördert. Zur Zeit werden 13 Kleinkinder betreut. 21 Kinder besuchen den privaten Kindergarten und 30 Schüler die private Volksschule „Lernwerkstatt Mittelpunkt”. Beim Infoabend am 21. Jänner können sich Interessierte in den Räumlichkeiten umsehen, die Pädagogen kennen lernen und alle Fragen stellen.

Mehr auf www.montessori-zentrum-oberland.at


19. + 20. Februar 2016, 19.30 Uhr

Vortrag / Workshop „Burn out Kids“

Wir bieten unseren Kindern alle Möglichkeiten. Doch sind unsere Kinder glücklich? Kindheit wird zunehmend dem Leistungsgedanken unterworfen. Das Resultat sind erschöpfte Kinder, bedroht von Burnout. Was treibt die Kinder über ihre Grenzen hinaus? Der Ehrgeiz der Eltern, ihre Sorgen nichts zu versäumen?

Der renommierte Psychiater Prof. Schulte-Markwort findet eine ganze Reihe von Gründen, die denen ähneln, die auch Erwachsene in die Erschöpfung treiben. Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden am Burnout …

Vortrag: Fr 19. Februar, 19.30 Uhr
Eintritt: 9 Euro
Workshop: Sa 20. Februar 9.15. – 12.30 Uhr
Eintritt: 30 Euro

Mehr auf www.arbogast.at


25. Februar 2016, 20.00 Uhr

Vortrag von Lienhard Valentin: „Die Kunst gelassen zu erziehen“

Ort: Pfarrzentrum Hard
Referent: Lienhard Valentin
Gestaltpädagoge, Achtsamkeitslehrer, Buchautor, Herausgeber der Zeitschrift “Mit Kindern wachsen“

Eltern zu sein ist eine große Herausforderung, die uns immer wieder an unsere Grenzen bringt – und darüber hinaus. Mehr Geborgenheit und Beziehung oder doch mehr Grenzen und Disziplin? Die Praxis der Achtsamkeit kann eine gute Möglichkeit sein, mit uns selbst und unseren Kindern in Einklang zu kommen. Dadurch können wir es schaffen auch in stressreichen Situationen Lebensfreude und innere Ruhe zu bewahren!

Eintritt:  5 Euro

Mehr auf www.mitkindernwachsen.or.at

Der Zauber mit den Lernmaterialien nach Montessori

Wahrlich verzaubert haben drei ausgebildete Montessori-Lehrerinnen die etwa 50 interessierten Besucher am 13. November im KinderCampus Höchst. Diese sind der Einladung von „Verein:t mit Kindern wachsen – Hard“ und der „Elterninitiative Montessori-Pädagogik und mehr in Höchst“ gefolgt.

Unter dem Motto „Kinder lernen durch be-greifen“ gaben die Referentinnen Solveig Riedesser, Birgit Sieber-Mayr und Daniela Moschinger einen Einblick in die Arbeit mit Montessori-Lernmaterialien.

Viele Eltern, Pädagoginnen aus Kindergärten, Volksschulen und Mittelschule aus dem Rheindelta waren gekommen um zu sehen welche Idee hinter dieser Methode steckt. Mathematik, Lesen oder Schreiben als Kind be-greifen? Wie soll das funktionieren?
Diese Frage stellten sich viele Gäste bis sie dann die Montessori-Lernmaterialien selbst benutzen und ausprobieren durften und manche durch Begeisterung nicht mehr aufhören wollten.

Der gelungene Abend fand bei einem Gläschen Sekt seinen Ausklang, wobei noch viele spannende Gespräche zum „Thema Schule im Aufbruch“ stattfanden.

Unser Dank gilt all denen, die zu diesem gelungenen Abend beigetragen haben – ganz besonders den engagierten Montessori-Pädagoginnen.

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Vortrag: Kinder lernen durch be- greifen

Der Zauber mit den Lernmaterialien nach Montessori

13. November 2015, 20 Uhr
Kindercampus, Höchst

Solveig Riedesser, Birgit Sieber-Mayr und Daniela Moschinger, drei ausgebildetet und erfahrene Montessori-Lehrerinnen, geben im Rahmen dieses Abends Einblick in die Arbeit mit Montessori-Lernmaterialien. Welche Idee steckt dahinter? Wie wird es verwendet? Montessori-Lernmaterialien zum Angreifen für Eltern und Interessierte. Komm und schau, sei neugierig, frage nach!

Eintritt: € 4,-

FB

Unterstützung von Landesschulinspektorin

Die Landesschulinspektorin betont gegenüber unseren Vertretern der Initiative, das Vorantreiben der Entstehung von reformpädagogischen Klassen entspricht ihrem Wunsch und ihrer Vorstellung von zukunftsfähiger Bildung!
Am letzten Donnerstag 17.09.2015 nahmen Christian und Sylvia als Vertreter der Initiative an einem Gesprächstermin bei Frau Landesschulinspektrorin (LSI) Karin Engstler gemeinsam mit den Vertretern von PRIM (Die Plattform für Reformpädagogische Initiativen & Mehr Vlbg.) und der Obfrau der privaten reformpädagogischen Schule aus Höchst „Schulstube“ teil.
Die Landesschulinspektorin (LSI) bewundert unser Engagement und bedauert, dass es derzeit an den Höchster Volksschulen eine so, ablehnende Situation gegenüber Reformwünschen der Eltern gibt.
Die LSI betonte in dem Gespräch, dass sie die Abwanderung von reformpädagogisch interessierter Familien in private Einrichtungen sehr bedauere, sie könne es persönlich jedoch nachvollziehen, da Veränderungen im öffentlichen Schulwesen zu langsam passieren.
Ihr Wunsch ist es, dass reformpädagogischer Unterricht in den öffentlichen Schulen wählbar wird. Genau dies entspreche auch ihrer Vorstellung von zukunftsfähiger Bildung!
Beeindruck zeigte sie sich von der hohen Anzahl von Familien welche sich Montessoriunterricht als Wahlmöglichkeit in Höchst wünschen und konkret von den 30 Kindern unserer Liste welche im September 2016 eingeschulte werden! Sie riet uns perspektivisch weiterhin aktiv zu bleiben.
Daneben erhielten wir äußerst positive Resonanz von der vorarlbergweit tätigen reformpädagogischen Organisation PRIM, die unser umfassendes Konzept als vorbildlich und professionell bezeichnete und unsere Kooperations- und Vernetzungsarbeit hervorhob.
Die Obfrau der Schulstube betonte, dass Eltern bereits vor 10 Jahren Reformpädagogik an der öffentlichen Schule initiieren wollten, dies jedoch bis heute unmöglich war, deshalb die Schulstube als private Schule entstand. Die hohen Elternbeiträge sind ihnen selbst unlieb, deshalb ist ein nahes Ziel durch unterschiedliche Bestrebungen unter anderem Findung eines konfessionellen Trägers erheblich günstiger zu werden.
Unsere Vertreter der Elterninitiative Montessori und Mehr in Höchst legten klar, im öffentlichen Bereich auch in Zukunft sehr aktiv und präsent zu bleiben und auch die Schulstube in ihrem Bestreben günstiger zu werden zu unterstützen.
Mit Frau LSI Engstler, PRIM und der Schulstube wurde vereinbarten weiterhin im engen Austausch zu bleiben und weitere Gesprächstermine sind geplant.
Mit freundlichen und motivierten Grüßen ins neue Schuljahr
Elterninitiative Montessori und Mehr in Höchst
P.S. Birgit Sieber-Mayer wird kommende Woche am Mittwoch, den 30. September 2015 um 20 Uhr im Pfarrzentrum Hard (Foyer) einen Vortrag über Montessori-Pädagogik an öffentlichen Schulen halten.
Birgit Sieber-Mayr ist Montessori-Dozentin und Montessori-Lehrerin an einer öffentlichen Volksschule. In ihrem Vortrag schildert sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse und klärt Fragen zu sozialem und selbstständigem Lernen, alternativen Beurteilungsmethoden, Jahrgangsmischung, Selbständigkeit und Eigenverantwortung im Unterricht und mehr….
Eintritt ist frei!

Birgit Sieber-Mayr: „Was soll der Zauber Montessori?“

Verein:t mit Kindern wachsen Hard lädt am Mittwoch, den 30. September 2015 um 20 Uhr im Pfarrzentrum Hard (Foyer) zu Birgit Sieber-Mayrs Vortrag über Montessori-Pädagogik an öffentlichen Schulen ein.

Birgit Sieber-Mayr ist Montessori-Dozentin und Montessori-Lehrerin an einer öffentlichen Volksschule. In ihrem Vortrag schildert sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse und klärt
Fragen zu sozialem und selbstständigem Lernen, alternativen Beurteilungsmethoden, Jahrgangsmischung, Selbständigkeit und Eigenverantwortung im Unterricht und mehr …

Der Eintritt ist frei!

Plakat

Wir wünschen einen offenen Dialog!

Eltern wollen das Beste für ihre Kinder und machen sich Gedanken und Sorgen über die Zukunft derer, die die Welt einmal in den Händen halten.

Unsere Gesellschaft befindet sich in einem ständigen Wandel und entwickelt sich unaufhörlich weiter. Der Anspruch und Fortschritt in der Wirtschaft, der Technik und des sozialen und beruflichen Lebens wächst stetig. Es wird immer mehr innovatives, motiviertes und kreatives Handeln und Denken gefordert. Wir sind davon überzeugt, dass eine der prägendsten Zeiten des Menschen in der Schule stattfindet. Und genau hier möchten wir ansetzen und wünschen uns einen Dialog über die Bildung unserer Kinder.

Round Table ohne Direktoren

Am 29.04.2015 hat ein von der Gemeinde Höchst organisierter Round Table stattgefunden, zu dem die Direktoren der Volksschule, die Schulinspektorin, die Vertreter der Elternvereine, der privaten Schule „Schulstube“ und der Elterninitiative geladen wurden. Ziel des Round-Table war es, in einem gemeinsamen offenen Gespräch die unterschiedlichen Standpunkte und Interessen der einzelnen Seiten dar zu legen, um eine gemeinsame Lösung zu finden.

Leider haben die Direktoren der Volksschule gemeinsam beschlossen, den Termin nicht wahr zu nehmen. Ihr Fernbleiben haben sie nicht entschuldigt, stattdessen wurden Stellungnahmen vorgelegt, in welchen weitere Gesprächs- bzw. Annäherungsversuche explizit abgelehnt werden. In den Schreiben wird auf bestehende Mischformen hingewiesen und darauf beharrt, an den vorhandenen Strukturen nichts ändern zu wollen. Die Schulgeber nahmen inhaltlich keinen Bezug auf Reformpädagogik, lehnen die Schaffung eines solchen Zweigs jedoch rigoros ab.

Die Kommunikationsbereitschaft …

… war leider insgesamt bisher sehr gering. Die Direktorin der VS Unterdorf ließ kein einziges von uns gewünschtes Gespräch zur Schilderung unseres Anliegens zu, beim Direktor der VS Kirchdorf durften zwei Elternpaare noch vor Gründung der Elterninitiative einmalig vorsprechen. Ein Gespräch mit den Lehrpersonen, den Umsetzern des Bildungswesen, um ihre Sicht zu hören, wurde uns in keiner der beiden Volksschulen ermöglicht bzw. war nicht erwünscht.

Wir möchten an dieser Stelle fest halten, dass wir bereits viele Gespräche mit den unterschiedlichsten Personen, Gremien und Institutionen geführt haben, die alle als durchwegs konstruktiv und positiv gewertet wurden, diese sehr ablehnende Haltung der beiden Direktoren hat uns daher sehr verwundert.

Frau Landesschulinspektorin Karin Engstler nahm bedauerlicher Weise auch nicht am Round Table teil, sie schreibt in ihrer Stellungnahme, dass sie die Reformpädagogik im Regelschulwesen möchte, jedoch kann sie eine andere Methode bzw. Jahrgangsmischung nicht anordnen.

Die Zukunft

Dass Änderungen nicht immer gewünscht werden, ist uns klar, dass der Wunsch nach Veränderung leider immer auf Gegenwehr stößt auch, dass in gewissen Bereichen unseres Systems aber Umgestaltungen dringend notwendig sind, ist Faktum. In den Medien wird aktuell immer öfter darüber berichtet, dass es massive Probleme bei dem aktuellen Bildungssystem gibt und auch die Resultate der Schulabgänger, nicht die gewünschten Erfolge zeigen.

Unter Berücksichtigung dieser Tatsachen macht es nicht Sinn, darauf zu beharren, dass keine Veränderungen erforderlich sind. Unsere Welt entwickelt sich rasant und damit auch die Anforderungen an die neue Generation. Einzig gedrosselt und mit Widerständen behaftet ist die Weiterentwicklung der Bildungslandschaft. Die Wiege aus welcher unser Kinder vorbereitet in ihr bewegtes Leben treten sollten. Über die Schulen sollen sie Einstieg in eine Welt finden, die mit Herausforderungen verschiedenster Art gefüllt sind, wie sie uns heute so noch gar nicht bekannt sind. Deshalb sehen wir bereits heute die Verantwortung und den Handlungsbedarf.

Es ist nicht der Zweck der Elterninitiative, Schulgeber zu kritisieren. Die von uns vorgeschlagene Reformpädagogik wird im Rahmen der österreichischen Bildung bereits seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert und von uns als Ergänzung bzw. Erweiterung der in unserer Gemeinde angebotenen Bildungsmöglichkeiten gesehen.

Immer mehr Gemeinden in Vorarlberg setzen erfolgreich auf diese, in unserem Konzept beschriebenen, pädagogischen Ansätze. In Höchst besteht im öffentlichen Bereich jedoch keinerlei Wahlmöglichkeit für Familien. Die Gemeinde verweist auf das bereits bestehende sehr gute reformpädagogische Angebot, dass der private Verein Schulstube bietet. Durch fehlende finanzielle Unterstützung von öffentlicher Seite, ist dieses alternative Schulsystem jedoch auf die hohen Beiträge der Mitglieder/Eltern angewiesen und somit keine freie Wahlmöglichkeit für alle Höchster Familien.

Die Elterninitiative zählt, mit wöchentlichem Zuwachs, inzwischen 186 Unterstützer und Unterstützerinnen. Die Qualität und Weiterentwicklung der Bildung, sehen wir als eine essentielle Grundlage für eine gelungene Zukunft unserer Kinder, aber auch unserer Gesellschaft und unsere Landes!

Wir wünschen uns einen offenen Dialog über die Bildung unserer Kinder mit allen Mitwirkenden!